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    <title>Dieselruß (Rubrik:Gesundheitsgefahr Dieselruss)</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>Gobsch</dc:publisher>
    <dc:creator>Gobsch (mailto:&amp;#104;&amp;#101;&amp;#108;&amp;#109;&amp;#117;&amp;#116;&amp;#64;&amp;#103;&amp;#111;&amp;#98;&amp;#115;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;)</dc:creator>
    <dc:date>2005-02-08T14:54:32Z</dc:date>
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    <title>Dieselruß</title>
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  <item rdf:about="http://dieselruss.twoday.net/stories/474096/">
    <title>Gesundheitsgefahr Dieselru&amp;szlig;</title> 
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    <description>&lt;font color=red size=3&gt;&lt;b&gt;Autor/in: Wolfgang Lohbeck | 06.08.2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1960 bis heute hat sich der Auto- Verkehr in Deutschland mehr als vervierfacht und nimmt weiterhin zu. Besonders bemerkenswert ist die Verschiebung der Anteile zwischen Benzin- und Dieselfahrzeugen: 1980 waren 2 Prozent der PKW - Neuzulassungen Dieselfahrzeuge, heute sind es fast 40 Prozent. Bis zum Jahr 2005 d&amp;uuml;rfte der Anteil der Diesel-Neuwagen auf 50 Prozent ansteigen. Besonders die Dieselabgase haben es aber in sich: die kleinen Ru&amp;szlig;partikel sind verantwortlich f&amp;uuml;r Lungenkrebs und eine ganze Reihe weiterer schwerer Erkrankungen.&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesundheitsgefahr feine Ru&amp;szlig;partikel&lt;br /&gt;
Lungenkrebs durch Diesel&lt;br /&gt;
Andere Krankheiten&lt;br /&gt;
Allergien durch Dieselru&amp;szlig;&lt;br /&gt;
Kinder sind besonders gef&amp;auml;hrdet&lt;br /&gt;
Dieselru&amp;szlig;: Schmutzig und gef&amp;auml;hrlich&lt;br /&gt;
Eine L&amp;ouml;sung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesundheitsgefahr feine Ru&amp;szlig;partikel&lt;br /&gt;
Der Anteil grober Ru&amp;szlig;partikel in Dieselabgasen wurde in den letzten Jahren zwar verringert. Gef&amp;auml;hrlich sind aber nicht so sehr diese, sondern die &quot;lungeng&amp;auml;ngigen&quot;, sehr kleinen Ru&amp;szlig;teilchen. Sie sind zum Teil kleiner als 0,1 &amp;micro;m (Mikrometer); das ist ein Tausendstel des Durchmessers eines Menschenhaares. Die Menge der feinen (2,5 &amp;micro;m) und ultrafeinen (0,1 &amp;micro;m) Ru&amp;szlig;teilchen hat zugenommen; teilweise als Folge der ungen&amp;uuml;genden Gesetzgebung, teilweise durch neue Techniken der Dieseleinspritzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je kleiner die Partikel sind, umso tiefer dringen sie in die Lunge ein. &quot;Gegen&amp;uuml;ber feinen und ultrafeinen Partikeln versagen die nat&amp;uuml;rlichen Abwehrmechanismen der Lunge&quot;, stellt der Sachverst&amp;auml;ndigenrat f&amp;uuml;r Umweltfragen fest. Denn die &quot;Fresszellen&quot; der Lunge, die Makrophagen, k&amp;ouml;nnen diese feinen Ru&amp;szlig;partikel nicht mehr erkennen. So dringen sie bis in die feinsten Ver&amp;auml;stelungen der Lungen vor. Dort setzen sie sich fest und l&amp;ouml;sen Entz&amp;uuml;ndungen aus. M&amp;ouml;glicherweise treten die Partikel wegen ihrer ultrafeinen Struktur auch direkt ins Blut &amp;uuml;ber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies alles kann sowohl kurzfristige (Herz-, Kreislaufs,- und Atemwegserkrankungen) als auch langfristige Folgen (Krebs) haben. Der Sachverst&amp;auml;ndigenrat f&amp;uuml;r Umweltfragen der Bundesregierung stuft dementsprechend &quot;Partikel, deren wichtigste Quelle Kfz mit Dieselmotor sind&quot; in seinem aktuellen Umweltgutachten (Juli 2002) &quot;als das derzeit wichtigste Problem der Luftverschmutzung&quot; ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lungenkrebs durch Diesel&lt;br /&gt;
Lungenkrebs ist die bekannteste Bedrohung, die von Dieselabgasen ausgeht. Im Tierversuch ist Krebs aus Dieselru&amp;szlig; seit langem nachgewiesen. Beim Menschen fehlte der letzte wissenschaftliche Beweis. Die Autoindustrie hat dies seit vielen Jahren als Vorwand missbraucht, immer weitere wissenschaftliche Beweise zu fordern. Damit nimmt sie Tausende von Todesf&amp;auml;llen billigend in Kauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist die krebsausl&amp;ouml;sende Wirkung der Dieselru&amp;szlig;partikel in der Wissenschaft so gut wie anerkannt. Auch Autohersteller widersprechen dem nur noch sehr verhalten. Laut Sachverst&amp;auml;ndigenrat haben &quot;die Belege f&amp;uuml;r eine Kanzerogenit&amp;auml;t beim Menschen in den letzten Jahren zugenommen&quot;. Die US-Umweltbeh&amp;ouml;rde EPA folgert aus jahrzehntelangen Versuchen, dass &quot;langfristige Exposition gegen&amp;uuml;ber Dieselabgasen wahrscheinlich beim Menschen Krebs ausl&amp;ouml;st&quot;. Im direkten Vergleich zum Benziner hat Diesel, laut Fraunhofer-Institut, das zehnfache Krebs-ausl&amp;ouml;sende Potential. Das Umwelt und Prognoseinstitut Heidelberg (UPI) rechnet mit j&amp;auml;hrlich ca. 8.500 Toten infolge Lungenkrebs durch Dieselpartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Krankheiten&lt;br /&gt;
Laut Sachverst&amp;auml;ndigenrat werden durch feinen Schwebstaub, also vorwiegend Dieselpartikel, Erkrankungen der Atemwege, des Herzens und des Kreislaufs hervorgerufen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass feine Partikel unmittelbar die Sterblichkeit erh&amp;ouml;hen, insbesondere durch Herz- und Atemwegserkrankungen. Das US-amerikanische HEI (Health Effekt-Institute) dazu: &quot;ultrafine particles are associated with human mortality.&quot; F&amp;uuml;r die Schweiz und &amp;Ouml;sterreich ergaben Untersuchungen ca. 20.000 Todesf&amp;auml;lle j&amp;auml;hrlich. &amp;Uuml;bertragen auf Deutschland l&amp;auml;ge diese Zahl entsprechend h&amp;ouml;her. Langzeitstudien zeigen eine Verk&amp;uuml;rzung der Lebenserwartung um ein bis zwei Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach neueren Untersuchungen k&amp;ouml;nnten ultrafeine Dieselru&amp;szlig;partikel auch direkt durch die Zellw&amp;auml;nde ins Blut gelangen. Dort &amp;auml;ndern die Partikel m&amp;ouml;glicherweise die Viskosit&amp;auml;t (Fl&amp;uuml;ssigkeit) des Blutes und damit dessen Flie&amp;szlig;geschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allergien durch Dieselru&amp;szlig;&lt;br /&gt;
Ru&amp;szlig;partikel binden sich auch in gro&amp;szlig;er Zahl an andere luftgetragene Stoffe, etwa Pollen, und verst&amp;auml;rken dadurch deren Wirkung erheblich. Im Tierexperiment wurde nachgewiesen, dass so die Entstehung neuer und die Unterhaltung bestehender allergischer Reaktionen gef&amp;ouml;rdert wird. Auch Dieselru&amp;szlig;partikel allein rufen im Tierexperiment allergische Reaktionen hervor. Das gilt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch f&amp;uuml;r Menschen. Der Sachverst&amp;auml;ndigenrat in seinem &quot;Sondergutachten Umwelt und Gesundheit&quot;: &quot;Die wenigen [...] am Menschen [...] durchgef&amp;uuml;hrten Experimente best&amp;auml;tigen grunds&amp;auml;tzlich die am Versuchstier erhobenen Befunde&quot;; n&amp;auml;mlich dass &quot;... insbesondere Dieselru&amp;szlig;partikel [...] Wegbereiter f&amp;uuml;r allergische Erkrankungen darstellen&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder sind besonders gef&amp;auml;hrdet&lt;br /&gt;
Kinder sind einer h&amp;ouml;heren Konzentration der Schadstoffe ausgesetzt als Erwachsene, weil Autoabgase bis zu einer H&amp;ouml;he von 1,5 Meter stark konzentriert auftreten - direkt auf Nasenh&amp;ouml;he der Kinder. Hinzu kommt, dass Kinderlungen einen relativ h&amp;ouml;heren Luftdurchsatz als die von Erwachsenen haben. Au&amp;szlig;erdem sind Kinderlungen empfindlicher und durchl&amp;auml;ssiger. Damit erh&amp;ouml;ht sich unter anderem auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Kleinstru&amp;szlig;partikel in die Blutbahn gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieselru&amp;szlig;: Schmutzig und gef&amp;auml;hrlich&lt;br /&gt;
Generell gilt zwar: Je mehr und je l&amp;auml;nger man Abgasen ausgesetzt ist, desto gr&amp;ouml;&amp;szlig;er ist die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung. Aber es gibt keinen &quot;Schwellenwert&quot; f&amp;uuml;r die Ausl&amp;ouml;sung von Krebs. Es gibt auch keine M&amp;ouml;glichkeit die beschriebenen Symptome im Einzelfall auf Dieselru&amp;szlig; zur&amp;uuml;ckzuf&amp;uuml;hren. Aber zum Schutz der Menschen muss das Vorsorgeprinzip gelten. Und zus&amp;auml;tzlich darf eines nicht vergessen werden: Es d&amp;uuml;rfen nicht ausschlie&amp;szlig;lich Todesf&amp;auml;lle ber&amp;uuml;cksichtigt werden. Hinter jedem Toten wegen Dieselru&amp;szlig;belastungen stehen viele Kranke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine L&amp;ouml;sung&lt;br /&gt;
Dieselru&amp;szlig;partikel k&amp;ouml;nnen mit einem einfachen Filter zur&amp;uuml;ckgehalten und durch eine &quot;Nachverbrennung&quot; entsorgt werden. Die Technik ist bereits in einigen Fahrzeugen der Marken Peugeot und Citro&amp;euml;n vorhanden. Auch der Sachverst&amp;auml;ndigenrat h&amp;auml;lt &quot;nach wie vor die Einf&amp;uuml;hrung leistungsf&amp;auml;higer Partikelfilter f&amp;uuml;r s&amp;auml;mtliche dieselgetriebenen Fahrzeuge f&amp;uuml;r erforderlich&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Greenpeace fordert:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Von der Industrie Sofortige Ausstattung aller neuen Dieselfahrzeuge mit Dieselru&amp;szlig;filter.    &lt;br /&gt;
* Die Nachr&amp;uuml;stung verkaufter Dieselfahrzeuge mit Ru&amp;szlig;filter vorzubereiten und zu vermarkten.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Von der Politik Alle neu zugelassenen Dieselfahrzeuge, Pkw und Kleinlastwagen m&amp;uuml;ssen ab 2004 mit einem Ru&amp;szlig;filter oder &amp;auml;hnlich wirksamer Technik ausger&amp;uuml;stet sein.    &lt;br /&gt;
* F&amp;ouml;rderung der Nachr&amp;uuml;stung mit Partikelfilter durch Steuerbeg&amp;uuml;nstigung.    &lt;br /&gt;
* Die Bundesregierung bringt bei der EU einen Antrag zur &amp;Auml;nderung der EU 4 Norm f&amp;uuml;r Dieselpartikel auf 0,001g/km ein.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das k&amp;ouml;nnen Sie tun: Kaufen Sie nur Dieselfahrzeuge mit Filter.    &lt;br /&gt;
* Fordern Sie von Autobauern, k&amp;uuml;nftig alle Modelle mit Ru&amp;szlig;filter auszustatten.    &lt;br /&gt;
* Bitten Sie Ihren Autoh&amp;auml;ndler sich daf&amp;uuml;r einzusetzen, dass er Ru&amp;szlig;filter zum Nachr&amp;uuml;sten vom Hersteller bekommt.    &lt;br /&gt;
* Lassen Sie, falls Sie ein Dieselfahrzeug besitzen, einen Ru&amp;szlig;filter einbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V.i.S.d.P.: Wolfgang Lohbeck&lt;br /&gt;
Stand: 9/2002&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.greenpeace.org/deutschland&quot;&gt;http://www.greenpeace.org/deutschland&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;

&lt;center&gt;&lt;font color=red size=3&gt;&lt;b&gt;Hier die Liste der PKW mit Dieselru&amp;szlig;filter:&lt;br&gt;&lt;bR&gt;
&lt;a title=&quot;&quot; href=&quot;http://dieselruss.twoday.net/files/vcdliste_diesel_mit_pf_05_01_31/&quot; as=&quot;link&quot;&gt;vcdliste_diesel_mit_pf_05_01_31&lt;/a&gt; (pdf, 71 KB)&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/center&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;</description>
    <dc:creator>Gobsch (mailto:&amp;#104;&amp;#101;&amp;#108;&amp;#109;&amp;#117;&amp;#116;&amp;#64;&amp;#103;&amp;#111;&amp;#98;&amp;#115;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;)</dc:creator>
    <dc:subject>Gesundheitsgefahr Dieselruss</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Gobsch</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-16T11:02:01Z</dc:date>
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