Foerderung für saubere Diesel-Pkw
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
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Umwelt
Förderung für saubere Diesel-Pkw
Veröffentlicht am: 02.02.2005
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Bundeskanzler Gerhard Schröder hat mit Bundesfinanzminister Hans Eichel und Bundesumweltminister Jürgen Trittin vereinbart, den Bundesländern eine steuerliche Förderung von Diesel-Pkw mit Rußpartikelfiltern ab kommendem Jahr vorzuschlagen.
Nach einem Gespräch im Bundeskanzleramt stellte der stellvertretende Regierungssprecher Hans-Hermann Langguth das steuerliche Fördermodell für Diesel-Pkw vor: "Die Bundesregierung schlägt den Bundesländern vor, beginnend am 1. Januar 2006 Neufahrzeuge mit Diesel-Rußpartikelfiltern mit 350 Euro über die Kfz-Steuer zu fördern", sagte Langguth am 2. Februar vor der Bundespressekonferenz.
Für die Um- und Nachrüstung von Diesel-Pkw mit Rußpartikelfiltern soll die Förderung 250 Euro betragen. Die Laufzeit der Vergünstigung ist bis zum 31. Dezember 2007 geplant. Ab 2008 gilt die Selbstverpflichtung der Automobilhersteller, alle Dieselfahrzeuge mit entsprechenden Filtern auszustatten.
Rußpartikel sind krebserzeugend
In Deutschland hat sich der Anteil der Diesel-Pkw an den Neuzulassungen in den vergangenen Jahren mehr als verdoppelt. Inzwischen sind fast 40 Prozent aller Neuzulassungen Dieselfahrzeuge. Dieselruß gilt aber als krebserzeugend. Nach Information des Umweltbundesamtes sind jährlich rund 14.000 Todesfälle in Deutschland auf die hohe Rußpartikelbelastung zurückzuführen.
Moderne Filtertechnik hält über 99 Prozent der gesundheitsschädlichen Rußpartikel zurück und ermöglicht die Einhaltung eines Grenzwertes von 2,5 Milligramm Ruß pro Kilometer.
Bundesländer sind am Zug
Zur Einführung der steuerlichen Förderung ist eine Klärung mit den Bundesländern erforderlich, da die Kfz-Steuer eine reine Ländersteuer ist.
Auf europäischer Ebene hat die EU-Kommission bereits am 13. Januar 2005 grünes Licht für eine neue europäische Abgasnorm gegeben. Die geplante Norm "Euro-V" soll ab 2010 den Grenzwert für die Emission von Rußpartikeln durch Dieselautos auf 5 Milligramm pro Kilometer festschreiben.
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Umwelt
Förderung für saubere Diesel-Pkw
Veröffentlicht am: 02.02.2005
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Bundeskanzler Gerhard Schröder hat mit Bundesfinanzminister Hans Eichel und Bundesumweltminister Jürgen Trittin vereinbart, den Bundesländern eine steuerliche Förderung von Diesel-Pkw mit Rußpartikelfiltern ab kommendem Jahr vorzuschlagen.
Nach einem Gespräch im Bundeskanzleramt stellte der stellvertretende Regierungssprecher Hans-Hermann Langguth das steuerliche Fördermodell für Diesel-Pkw vor: "Die Bundesregierung schlägt den Bundesländern vor, beginnend am 1. Januar 2006 Neufahrzeuge mit Diesel-Rußpartikelfiltern mit 350 Euro über die Kfz-Steuer zu fördern", sagte Langguth am 2. Februar vor der Bundespressekonferenz.
Für die Um- und Nachrüstung von Diesel-Pkw mit Rußpartikelfiltern soll die Förderung 250 Euro betragen. Die Laufzeit der Vergünstigung ist bis zum 31. Dezember 2007 geplant. Ab 2008 gilt die Selbstverpflichtung der Automobilhersteller, alle Dieselfahrzeuge mit entsprechenden Filtern auszustatten.
Rußpartikel sind krebserzeugend
In Deutschland hat sich der Anteil der Diesel-Pkw an den Neuzulassungen in den vergangenen Jahren mehr als verdoppelt. Inzwischen sind fast 40 Prozent aller Neuzulassungen Dieselfahrzeuge. Dieselruß gilt aber als krebserzeugend. Nach Information des Umweltbundesamtes sind jährlich rund 14.000 Todesfälle in Deutschland auf die hohe Rußpartikelbelastung zurückzuführen.
Moderne Filtertechnik hält über 99 Prozent der gesundheitsschädlichen Rußpartikel zurück und ermöglicht die Einhaltung eines Grenzwertes von 2,5 Milligramm Ruß pro Kilometer.
Bundesländer sind am Zug
Zur Einführung der steuerlichen Förderung ist eine Klärung mit den Bundesländern erforderlich, da die Kfz-Steuer eine reine Ländersteuer ist.
Auf europäischer Ebene hat die EU-Kommission bereits am 13. Januar 2005 grünes Licht für eine neue europäische Abgasnorm gegeben. Die geplante Norm "Euro-V" soll ab 2010 den Grenzwert für die Emission von Rußpartikeln durch Dieselautos auf 5 Milligramm pro Kilometer festschreiben.
Gobsch - 3. Feb, 18:30